Google-Campus: Protest-Timeline

Auf dieser Seite werden fortfolgend die Proteste gegen die Eröffnung des Google Campus an der Ohlauer Straße im Kreuzberger Wohngebiet dokumentiert. Ein umfassender, nach Datum sortierter Pressespiegel zu den Protesten ist auf der Website der Initiative »GloReiche Nachbarschaft« zu finden.


7. Oktober 2019

Fast ein Jahr nach dem Rückzug Googles aus dem Umspannwerk eröffnet dort das »Bum« – kurz für »Betterplace Umspannwerk GmbH«. Aus einem Artikel im Tagesspiegel: „Bei dem gemeinsamen Projekt wollen die Internetplattform betterplace und der soziale Träger Karuna mit finanziellem Einsatz von Google das Umspannwerk Kreuzberg gemeinnützigen Organisationen und sozial engagierten Akteuren zu zahlbaren Preise zur Verfügung stellen.“


28. Dezember 2018

Im aktuellen “Karuna-Kompass“, der Obdachlosen-Zeitung des »Karuna e.V.«, schreibt dessen Vorstandsvorsitzender Jörg Richert ein Vorwort. Darin ergreift er Partei für den Großkonzern und Diskreditiert den Protest. Über den Link kann ein PDF mit den Fotos der Zeitung heruntergeladen werden (leider in reduzierter Qualität aufgrund der Dateigröße).


19. Dezember 2018

Im SO36 wird der Sieg des Kiezes über Google mit einem Empfang gefeiert. Die Aktiven des „No Google Campus“-Bündnisses mahnen auf der Bühne, dass der Rückzug Googles sicher als Erfolg gewertet werden sollte, aber nicht als Sieg. Der Internetkonzern bleibt Hauptmieter des Umspannwerks, und die Unternehmen, denen er die Räumlichkeiten überlässt, arbeiten schon länger mit ihm zusammen. Der »Karuna e.V.« war Gewinner der “Google Impact Challenge“ von 2018, und »Betterplace« hat u.a. 2016 eine Studie über die Digitalisierung von Non-Profit-Organisationen für Google angefertigt, bei der die “Google Impact Challenge“ im Zentrum steht.


18. Dezember 2018

Auf dem Blog von »Google Campus verhindern« erscheint ein Hintergrundartikel zu Betterplace.


11. November 2018

In der “Zeit“ erscheint eine Reportage zum Status des Umspannwerks nach dem Rückzug von Google.


1. November 2018

Auf ihrem Blog veröffentlichen ehemalige Mieter*innen der Lohmühlenstr. 65 ein Statement zum Rückzug von Google. Sie verweisen darauf, dass mit der Eröffnung eines weiteren Berliner Ablegers der »Factory Berlin« in ihren ehemaligen Räumlichkeiten trotzdem die Umgestaltung der Kieze rund um den Görlitzer Park durch die große Tech-Industrie weiter geht. Darin nehmen sie auch Bezug auf eine öffentliche Diskussion mit Rowan Barnett (Chef der Start Up-Sparte von Google in Deutschland) und Florian Schmidt (Baustadtrat Friedrichshain/Kreuzberg), an der sie im vergangenen Mai teilgenommen hatten. Im Text wiederholen sie, dass die Tech-Industrie eine Stadtentwicklung nach ganz eigenen industriellen Interessen vorantreibt (WebTech-Urbanismus), und dass hier ein Gegensatz zu den Interessen der Stadtgesellschaft bestehe, und kein Verständigungsproblem.


24. Oktober 2018

Google kündigt die Aufgabe der Pläne an, im Umspannwerk einen Campus für Startups einzurichten. Stattdessen soll das Gebäude nach der Fertigstellung der Umbauarbeiten Betterplace und dem Karuna e.V. übergeben werden, damit diese dort soziale Initiativen und social startups vernetzen. Auf der Seite “re:volt“ erscheint der Bericht eines Bloggers und Aktivisten von der Pressekonferenz.
Der Rückzug von Google wird medial stark rezipiert. Sowohl von deutschen Medien – Berliner Zeitung, Morgenpost, rbb, Taz, Welt, jetzt.de  – als auch international: New York Times, Financial Times, The Wall Street JournalThe Guardian, BBC, Le Figaro, Le Monde, Les EchosNederlandse Omroep Stichling und Neue Züricher Zeitung berichten.


21. September 2018

Auf der Seite des Mailänder online-Radios »Radiocane« erscheint ein Hörfeature zu Google, das ein Interview mit einem Aktiven des »No Google Campus« Bündnisses beinhaltet.


10. September 2018

Die anarchistische Broschüre “Und die Welt werde Google“ ist als Text auf dem Blog »Barrikade« einzusehen.


7. September 2018

Das Umspannwerk wird von Aktivist*innen des »#besetzen«-Netzwerks besetzt. In einem Communiqué stellen die Besetzer*innen drei Forderungen: „1. Wir erwarten die Bekanntgabe aus der Konzernspitze, dass sich Google unverzüglich und unwiderruflich aus dem Kreuzberger Umspannwerk zurückziehen wird. 2. Kiezversammlung um 18 Uhr, um das weitere Vorgehen und die sinnvolle Nutzung der Räumlichkeiten zu besprechen. 3. Falls es zu einer Räumung kommen sollte, werden wir uns sehr bald wiedersehen, im Google Campus oder anderswo – wenn wir uns gemeinsam umherschweifend die Stadt aneignen.“ Wenige Stunden später wird das Umspannwerk polizeilich geräumt. Zur Besetzung erscheinen Artikel u.a. im Tagesspiegel, in der Taz, in der Morgenpost, bei golem.de und im Neuen Deutschland. Eine Fotoreihe zur Besetzung gibt es auf Flickr.


1. September 2018

Die Demonstration “Fight Gentrification – Google Campus & Co Verhindern!“ zieht vom Oranienplatz vor das Umspannwerk in der Ohlauer Straße. Aus der Pressemeldung von »Google Campus Verhindern«, in der die Sprecherin Ulrike Schneider zitiert wird: „An der Demonstration, die am Samstag vom Oranienplatz zum geplanten „Google Startup Campus“-Standort in der Ohlauer Straße führte, nahmen 300 Menschen teil. Auf Transparenten und Plakaten, in Redebeiträgen und Sprechchören wurde die Ablehnung des Campus sichtbar und lautstark deutlich gemacht.“ Auch das selbstorganisierte Straßenfest in der Reichenberger Straße am Freitag und Samstag, in unmittelbarer Nähe des geplanten Campus,war durch den Protest gegen Google geprägt. „Verschiedene Initiativen gegen den geplanten „Google-Campus“, gegen steigende Mieten und Verdrängung hatten Infostände aufgebaut. Tausende Flugblätter wurden verteilt. Auf der Hauptbühne hing ein großes Banner gegen den geplanten „Google Campus“, und Aktivist*innen verschiedener Anti-Campus-Gruppen hielten Redebeiträge.“, so Schneider.


30. August 2018

Auch auf der 6. Kiezversammlung gegen Verdrängung in Kreuzberg 36 ist der Google Campus ein Thema.


10. August 2018

In einem Bericht des Deutschlandfunks zu den Protesten wird auf Florian Schmidts Idee Bezug genommen, dass dafür, dass Google und andere Tech-Unternehmen sich in den Nachbarschaften ansiedeln, diese Unternehmen in einen Fond einzahlen sollen : „Wenn wir es schaffen, dass in Friedrichshain-Kreuzberg von diesen Milliardengewinnen etwas in eine gemeinwohlorientierte Infrastruktur zurückfließt und gleichzeitig diese kritische Debatte über die Datenproblematik, diese ganze unternehmerische Strategie von Google hier Raum bekommt auf Dauer, dann kann das sogar positive Effekte haben.“ Rechtlich ist diese Idee nicht umsetzbar. Kritiker*innen u.a. bei Bizim Kiez sehen darin ausserdem eine weitere Neoliberalisierung der Stadtentwicklung und ein Ausspielen der Problematik steigender Mieten in Wohnhäusern gegen die Umgestaltung der Stadtquartiere nach den Interessen der Großkonzerne.


12. Juli 2018

Release der Broschüre “Do the red thing“ der Gruppe »Counter Campus«, die sich mit dem geplanten Google Campus und dem Verhältnis von Stadtentwicklung und der digitalen Transformation des Kapitalismus auseinandersetzt. Die Broschüre ist zuvor online auf der Seite der Gruppe »TOP B3rlin« einzusehen.


11. Juli 2018

In einem Artikel auf dem Blog des Magazins »Siegessäule« erscheint ein Google-kritischer Artikel. Er nimmt auch Bezug auf die Präsenz des Konzerns auf der LGBTI-Karrieremesse “Sticks&Stones“ Anfang des Monats und benennt diesen als Teil der Versuche, sich einen “Diversity-Anstrich“ zu geben: „Zentraler Bestandteil seiner Imagepflege ist die Betonung seiner „Diversity“ und LGBTI-Freundlichkeit. Erst neulich, bei der Karrieremesse „Sticks & Stones“ für LGBTI, die am 2. Juni im SchwuZ stattfand, präsentierte sich Google neben einigen anderen Konzernen und Organisationen mit einem eigenen Stand und warb für sich selbst als queer-freundlicher Arbeitgeber. Dass (Tech-)Firmen gezielt Queers anwerben, um nach außen hin ein positives Bild zu vermitteln, hat man zum Beispiel im Fall von Cambridge Analytica gesehen. “
Bei Protesten vor der Messe gegen problematische Arbeitgeber*innen, die vertreten waren (allen voran die Bundeswehr), gab es auch Redebeiträge gegen Google.


23. Juni 2018

Auf der Konferenz “Claiming Common Spaces“ im HAU findet ein interdisziplinäres Labor mit dem Titel “Tschüss Google, das ist jetzt unser Campus!“ statt.


14. Juni 2018

Das stadtpolitische »No Google Campus«-Bündnis veranstaltet zum Start der Fußball-WM die Kundgebung “Kick Google aus dem Kiez“. Das Gimmick der Veranstaltung: die Buchstaben des Google-Logos können mit einem Fußball umgebolzt werden. Ein Bericht über die Kundgebung erscheint auf dem Blog von Bizim Kiez. Fotos gibt es bei Flickr und auf der Seite des Umbruch Bildarchivs.


5. Juni 2018

Die Gruppe »Counter Campus« veranstaltet eine Kundgebung vor der “Heureka“-Messe von Gründerszene.de im Admiralspalast, auf der auch Rowan Barnett, der Chef von Google’s Start Up Sparte, einen Auftritt hat. Der “No Working Space“ ist eine Mischung aus Polit-Veranstaltung und dem sog. “Cornern“ – dem gruppenweisen Abhängen vor einem Ort, der durch die physische Präsenz zu markieren ist.


31. Mai 2018

In San Francisco protestieren Anti-Gentrifizierungs-Gruppen gegen “Techsploitation“. Damit ist die Ausbeutung urbaner Räume durch Tech-Unternehmen gemeint. Als Aktionsform werden erneut Blockaden von privaten Shuttle-Bussen genutzt, welche an öffentlichen Haltestellen nur privilegierte Mitarbeiter*innen der jeweiligen Konzerne einsammeln, um sie an ihren Arbeitsplatz ins Silicon Valley zu bringen. Dieses mal jedoch werden E-Scooter als Mittel der Blockade benutzt. Die Protestierenden solidarisieren sich mit den Protesten gegen den geplanten Google-Campus in Kreuzberg.


16. Mai 2018

Im SO36 findet die Veranstaltung der Hellen Panke e.V. “Warum Google kein guter Nachbar ist“ statt. Sie wird vom stadtpolitischen Bündnis »No Google Campus« zur Vorstellung der online-Karte für die Kampagne “Google ist kein guter Nachbar“ genutzt. Auf dem Podium ist auch Erin McElroy, die beim »Anti Eviction Mapping Project« aktiv ist. Sie berichtet von den Google-Bus-Blockaden in San Francisco und den Zusammenhang  der Ansiedlung großer Tech-Konzerne in urbanen Räumen mit Gentrifizierung. Im Freitag erscheint ein Artikel über die Veranstaltung, deren Live-Mitschnitt auf dem Soundcloud-Kanal der Rosa-Luxemburg-Stiftung nachgehört werden kann.


9. Mai 2018

Auf der vierten Ausgabe der “InterLause“ wird u.a. zusammen mit Engagierten beim Stadtforschung-Kollektiv »Metrozones« über WebTech-Urbanismus diskutiert. Auf der Veranstaltung wird auch die Broschüre des »No Google Campus«-Bündnisses “Keine guten Nachbarn: Google, Factory & Co“ vorgestellt. Am selben Tag erscheint ein Artikel zum Protest im britischen »Guardian«


April 2018

In der französischen »Le Monde« erscheint ein Artikel über den Protest in Kreuzberg.


6. März 2018

Der geplante Google Campus ist eins der Themen auf der 5. Kiezversammlung gegen Verdrängung in Kreuzberg 36.


3. März 2018

Ein Kiezspaziergang von »Google Campus Verhindern« führt an verschiedenen Orten in Kreuzberg 36 entlang, in denen Ansiedlungen der Technologie-Industrie mit Gentrifizierung verschränkt sind. Neben dem Umspannwerk ist das u.a. auch das Gebäude Skalitzer Str. 187.


Februar 2018

Das Magazin “MieterEcho“ erscheint mit dem Protest gegen Google als Titelstory. Die regelmäßige Veranstaltung “Noise against Google“ beginnt: Jeden ersten Freitag im Monat versammeln sich Nachbar*innen und Aktivist*innen vor dem Umspannwerk mit Schlepper-Material wie Töpfe und Topfdeckel und lärmen.


4. Januar 2018

Im Tagesspiegel erscheint ein Artikel, der das Bild der Diversität, welche in diesem Protest aktiv ist, wiedergibt: „Google gilt unter den Kreuzberger Kritikern als Überwachungsapparat, der nun den Bezirk infiltriert. Das klingt manchmal auch ein wenig nach Verschwörungstheorie, etwa wenn einer der Demo-Sprecher sagt: „Es fängt an mit einem Campus und endet damit, dass Google der ganze Reichenberger Kiez gehört und von hier aus Daten erhebt.“ Etwas konkreter ist da schon die Befürchtung mancher Google-Gegner, dass der Campus nur eine der Frontlinien ist, die gerade in Kreuzberg seitens der Tech-Branche gezogen werden. „Es sieht so aus, als würde gerade ganz gezielt versucht, in Kreuzberg Start-ups hochzuziehen“, glaubt der junge Mann und verweist auf das ehemalige Postamt an der Skalitzer Straße, nicht weit entfernt vom geplanten Google-Campus.”

18. Dezember 2017

Das »No Google Campus«-Bündnis, bestehend aus Aktiven der Gruppen GloReiche Nachbarschaft, Lause bleibt und Bizim Kiez, sowie Nachbar*innen aus Neukölln und Treptow tritt mit der Video-Kundgebung “Google ist kein guter Nachbar“ in Erscheinung. Auf der Seite des rbb24 wird im Vorfeld über die Kundgebung berichtet, und die Website von “FuckOffGoogle!“ wird zum ersten Mal öffentlich erwähnt. Auf dem Blog des ND erscheint ein Artikel über die Kundgebung, auf der auch die Grußbotschaft eines Aktivisten des Community-Organizing-Netzwerks ACORN in Toronto ausgestrahlt wurde. In Toronto arbeitet Google’s hauseigene Stadtentwicklungsfirma »Sidewalk Labs« an einem Smart-City-Projekt namens Quayside, wogegen sich Widerstand formiert.


November 2017

Am 8. November wird der Start-Up Hub »Factory Berlin« von Autonomen mit Molotowcocktails angegriffen. Im online erschienenen Bekenner*innenschreiben wird auch auf Google verwiesen.

1. November 2017

Die erste Veranstaltung der Reihe “InterLause“ der Initiative »Lause bleibt« findet am 1. November unter dem Titel “Kreuzberg gegoogelt“ statt. Thema ist die geplante Eröffnung des Google Campus in der Ohlauer Straße.

21. Oktober 2017

Auf dem Blog von ”Google Campus Verhindern“ wird der erste Post veröffentlicht.

22. August 2017

Unbekannte bewerfen das Umspannwerk mit Farbbeuteln. Ende des Monats organisiert Google einen Tag der offenen Tür im Umspannwerk. Eingeladen wurde per Handzettel in der umliegenden Nachbarschaft – allerdings nur auf der Kreuzberger Seite des Kanals. Die  Morgenpost schreibt ausserdem, dass Mitarbeiter*innen von Google als Reaktion auf die Farbbeutel in der Nachbarschaft das Gespräch mit Anwohner*innen suchen.

12. Mai 2017

Auf der 3. Kreuzberger Kiezversammlung wird die Ansiedlung des Google Campus im Kiez diskutiert. Die Positionen sind durchweg ablehnend.

4. Mai 2017

Auf dem Blog des Business-Insider sind kritische Stimmen aus der Kreativ- und Start-Up-Szene zur Ansiedlung des Campus mitten in Kreuzberg zu hören. Zuvor führte die Revolutionäre 1. Mai Demonstration am Umspannwerk vorbei.

27. April 2017

Der Pressesprecher von Google in Berlin, Ralf Bremer, gibt der Taz ein Interview. Zitat: „Wir fördern junge Unternehmen, die digitale Tools nutzen. Wir hoffen, dass davon alle profitieren. Erstens natürlich die jungen Unternehmen, die Nachbarschaft in Kreuzberg und am Ende auch Google, wenn es mehr digitale Unternehmen gibt. Dieser Effekt ist aber sehr langfristig und indirekt.“ Zuvor erscheint auf dem englisch-sprachigen Nachrichtenportal der Deutschen Welle ein Artikel über den Protest mit Statements einer Aktivistin der GloReiche Nachbarschaft: „We’re very worried about our whole area – our rents, our apartments, but also the area in general,“ Coni Pfeiffer of the local initiative „Glorreiche“ told DW. „Because we’ve seen that when large tech companies settle in, the areas change a lot – the rents get very expensive, the retail spaces get very expensive. In principle the complete area that was there before simply gets replaced by other people and other businesses.“
Auch jemand von Bizim Kiez kommt zu Wort: „We’ve seen what happens around other Google Campuses,“ said Magnus Hengge, of Kreuzberg’s Bizim Kiez initiative. „They’re all internet companies kitted out with venture capital money, with a completely different budget than local businesses.

23. April 2017

Eine Meldung macht die Runde, dass der Bezirk den Bauantrag von Google zum Umbau des Umspannwerks abgelehnt hat. Gründe seien u.a. der Immisionsschutz, die geplante bauliche Dichte und die Überschreitung der für die Gegend festgelegte Geschossflächenanzahl. Artikel dazu u.a. im TagesspiegelNeuen Deutschland , in der Morgenpost, bei rbb24 , futurezone, Gründerszene und auf dem Friedrichshain-Blog. Zwei Tage später wird diese Meldung relativiert: Die Taz schreibt, dass es sich um „bauliche Einwände eines Fachreferats, auf die Google uns seine Architekten nun reagieren können.“ Die Eröffnung des Campus wird auf Ende 2017 verschoben. Im selben Artikel wird der Europa-Chef von Google Philipp Justus zitiert: Mit dem Campus soll die Start-up-Szene “aufgeladen“ werden.


25. Februar 2017

Auf einer unerwartet großen Kiezdemonstration durch Kreuzberg 36 mit 2500 Teilnehmer*innen wird auch der geplante Google Campus in einem Redebeitrag erwähnt. Das »Neue Deutschland« berichtet.

27. Januar 2017

Der anarchistische Buchlanden Kalaball!k organisiert zweimal im Monat das Anti-Google-Café “Face to Face“ um über Alphabet Inc., den Google-Mutterkonzern, zu informieren. Die erste Wandzeitung erscheint, die über den geplanten Campus informiert.

23. November 2016

Das Projekt, einen Google Campus im Umspannwerk am Paul-Lincke-Ufer zu eröffnen, wird auf der Pressekonferenz „Google für Entrepreneurs: erweiterte Kooperation mit deutschen Start-Ups“ offiziell angekündigt. Erste Artikel erscheinen online auf der Seite des Tagesspiegels, bei Heise online, Berlin Valley, Gründerfreunde und WinFuture.