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SUMMARY:Kundgebung: Willi wollt’s anders: Kein Verkauf der Wrangelstr. 83 an Spekulanten
DESCRIPTION:Die Kundgebung wird von den Bewohner*innen zusammen mit Bizim Kiez durchgeführt. \n\nDer verstorbene Eigentümer Willi Kolberg wollte\, dass wir\, die Mieter*innen in seinen Häusern bleiben können. Sein letzter Wille ist durch seinen Nachlass mehr als deutlich: „Ich wünsche auf gar keinen Fall\, dass meine Häuser verkauft oder anderweitig veräußert werden. Sie sind mein Lebenswerk.“ Doch jetzt geschieht genau das Gegenteil: Wir werden verkauft!\nUm die Erfüllung seines Willens zu garantieren\, vermachte Willi seine Häuser an die landeseigene Charité. Der Haken an der Sache? Der damals 91-jährige verfasste das Dokument nicht komplett handschriftlich\, so dass zunächst das lebenslange mietfreie Wohnrecht des ehemaligen Hausverwalters angefochten wurde\, weitere Mieter Räumungsklagen erhielten und das Haus nach der Weitergabe an die Stiftung Jüdisches Krankenhaus und die Degewo nun verkauft wird. \nSchützt Haus und Mieter*innen über das Vorkaufsrecht im Milieuschutzgebiet!\nUnser Haus liegt im Milieuschutzgebiet und der Bezirk kann über sein Vorkaufsrecht dafür sorgen\, dass die Mieter*innen nicht in die Hand eines profitorientierten Immo-Unternehmens fallen. Das muss aber innerhalb einer kurzen 2-Monats-Frist geschehen. Wir wollen unter das Dach einer landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft kommen – genau so wie es Willi wollte. Wir fordern Matthias Kollatz\, den Berliner Senator für Finanzen auf\, die für einen Vorkauf nötigen Zuschüsse schnellstmöglich zur Verfügung zu stellen. \nWir sind nicht die Einzigen – die Politik muss stärker gegen Verdrängung schützen!\nIn der ganzen Stadt findet täglich Verdrängung statt. Fast immer beginnt sie im konkreten Fall mit dem Verkauf eines Hauses an ein privates Immobilienunternehmen. Es gibt zwar politische Bemühungen in den Bezirken und im Land Berlin dies einzugrenzen\, doch das geht nicht weit genug. Bezahlbarer Wohnraum muss überall erhalten bleiben\, wo es ihn noch gibt. In unserem Haus werden niedrige Mieten für Wohnungen in einfachem Standard bezahlt und das ermöglicht Menschen wie uns – Menschen mit geringem Einkommen – in der Stadt zu wohnen. Durch Menschen wie uns wird die Stadt zur gemischten Stadt – wir sind Teil der Nachbarschaft\, wir sind das Milieu. Dies muss erhalten werden\, indem der Bezirk das Vorkaufsrecht ausübt. \nWir laden alle zur Kundgebung ein:\nam Dienstag\, den 7. Juli 2020 um 19 Uhr\nvor unserem Haus in der Wrangelstr. 83\nProtestiert mit uns und der Nachbarschaftsinitiative Bizim Kiez für den Erhalt unseres Kiezes. Macht Druck für den Vorkauf unseres Hauses durch eine landeseigene Wohnungsbaugesellschaft. \nMit Musik von Jürgen und Alex von der Band „Make a Move“.\nMehr zu „Willi wollt’s anders“ in der Wrangelstraße 83\n#williwolltsanders #wrangel83 \n  \n\nWir unterstützen das Bündnis #23haeuser in ihrem Protest gegen die Übernahme ihrer Häuser in den Dax-Konzern „Deutsche Wohnen“ sowie die Forderungen zur Reform des Vorkaufsrechts des Bündnisses und von Bizim Kiez. \n 
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SUMMARY:Volle Breitseite #2 für die Oranienstr. 25
DESCRIPTION:Hallo liebe Nachbar*innen\, Inis und Gruppen in SO36 und an alle Unterstützer*innen darüber hinaus! \nWir protestieren gemeinsam auf der Straße gegen die Verdrängung des Bücherladens Kisch & Co und des Kulturstandorts in der Oranienstr. 25!\n24.06.2020 – Volle Breitseite für Kisch&Co \nDie Buchhandlung Kisch & Co in der Oranienstraße ist akut von Verdrängung bedroht.\nIhr Mietvertrag ist bereits Ende Mai ausgelaufen und die Vermieter haben ein unmögliches Knebelangebot – verbunden mit Verschwiegenheitsklauseln – zur Verlängerung gemacht\, mit dem sie sich verpflichtet hätten\, zum Ende des Jahres ihre Räume zu verlassen. Gegenüber anderen Mieter*innen im Haus wurden extreme Mietsteigerungen angekündigt (von 13 auf 38 €/qm). Der gesamte Kreuzberger Kulturstandort Oranienstr. 25 ist von Verdrängung bedroht!\nDahinter steht die Familie der Rausing-Milliardenerben („Tetra Pak“)\, die sich hinter undurchsichtige Fonds- Gesellschaften versteckt. Ist das die Art von Profitgehabe\, die unsere Kieze zerstören darf? \nHier eine Situationsbeschreibung von rbbKultur zum Reinhören \nAlles zu Kisch & Co lesen\n  \nMit einem tollen Literatur-Programm:\n\nPhilipp Böhm liest aus seinem Debütroman „Schellenmann“.\nRalph Hammerthaler liest aus seinem Roman „Kurzer Roman über ein Verbrechen“.\nMarkus Liske liest aus „Sechs Tage im April. Erich Mühsams Räterepublik“ und wird später Erich Mühsam singen\, begleitet von „Der Singenden Tresen“\nManja Präkels liest aus „Als ich mit Hitler Schnapskirschen aß“ und wird dabei von Thorsten Müller und Benjamin Hiesinger von „Der Singende Tresen“ musikalisch begleitet\nAbschließend spielt Der Singende Tresen Songs\n\nVeranstaltung auf Facebook ansehen\nWir machen eine gemeinschaftliche Soli-Aktion gegen die Verdrängung:\nEin Mega-Buch des Protests!\nUnsere Aktion: Die Nachbarschaft trägt ihren Protest bzw. ihre Solidarität und Unterstützung als verschiedene Seiten eines Buchs zusammen. Alle Einzelpersonen oder Gruppen können ihre „volle Breitseite“ (eine Seite\, eine Doppelseite oder auch mehrere Seiten) für den Erhalt der O-25 gestalten (malen\, schreiben\, collagieren\, …) und ins Buch einbringen. Gemeinsam entsteht so ein buntes und vielfältiges Buch einer solidarischen Nachbarschaft\, die sich gegen die Verdrängung verbindet. \nBitte macht mit und bastelt eure „volle Breitseite“ DIN A1 Seiten (hoch!). Macht was Plakat-artiges – z.B. als kämpferischer bzw. solidarischer Slogan oder als Bild mit Soli-Botschaft oder was euch sonst so auf dem Herzen liegt und dringend mal gesagt werden muss. Gerne auch Doppelseiten (DIN A0) oder mehrere Seiten! \nKoordiniert wird diese Aktion zur Unterstützung des Kulturstandorts von Bizim Kiez und dem NaGe-Netz. Wenn Ihr mitmachen wollt\, oder weitere Ideen zur Unterstützung habt\, bitte meldet Euch bei: internet@bizim-kiez.de und/oder orga@nage-netz.de \nMehr zum Soli-Buch\n 
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LOCATION:Kisch & Co\, Oranienstr. 25\, Berlin\, 10999\, Deutschland
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SUMMARY:Kreuzberg ist kein »Kaufhaus«!  2 Kundgebungen und Demo dazwischen
DESCRIPTION:In Kreuzberg jagt ein Hausverkauf den nächsten. Es zeigt sich\, dass auch die Coronakrise dem Handel mit Immobilien nicht im Weg steht\, sondern die „Inwertsetzung“ unseres Stadtteils ungebremst voranschreitet. Aber wir halten dagegen organisieren uns und fordern solidarisch mit den Mieter*innen in den Häusern\, dass der Bezirk und der Senat alle Mittel des Milieuschutzes voll ausschöpfen sollen. Die vorhandene Kreuzberger Mischung darf nicht durch  den typischen Lauf Verkauf > Sanierung > Verdrängung zerstört werden. \nProgramm der Aktion\n\nDie Aktion startet um 18 Uhr mit einen Anfangskundgebung vor der Madonna Bar in der Wiener Str. 22. (>„WOHLI“)\nDie Demo startet 18:30 Uhr und geht nördlich am Görli vorbei von der Wiener Str. in die Görlitzer Str. und durch die Lübbener Str\, zur Wrangelstr. – mit Stops an Orten\, die akut von Verdrängung bedroht sind.\n19:00 Uhr: Kundgebung Wrangelstr. 83 (>„WILLI WOLLT’S ANDERS“)\n20:00 Uhr: Konzert THE GOLDEN COCKS\n\n\nInfos: WOHLI – Wiener Str 22 Ecke Ohlauer Str.\nKREUZBERG IST KEIN „KAUFHAUS“\nDas Mietshaus Wiener Straße 22/ Ohlauer Straße 2 in Berlin Kreuzberg wurde an einen Schweizer Investor verkauft. Der Bezirk Friedrichshain/ Kreuzberg prüft in diesem Zusammenhang eine Ausübung des Vorkaufsrechts. Falls die Käuferseite die Abwendungsvereinbarung nicht unterschreibt\, kann dies bedeuten\, dass ein Drittkäufer das Haus kauft. Die Mieter*innengemeinschaft ist nun auf der Suche nach einer Genossenschaft\, um die Wohninteressen der Mieter*innen zu wahren. \n„Hier wohnen insgesamt 35 Menschen im Alter von 0 bis zu über 80  Jahren. Ein älteres Ehepaar wohnt bereits seit 1964 im Haus. Uns ist es sehr wichtig\, als eine über Jahre gewachsene Mietergemeinschaft erhalten zu bleiben und weiterhin zusammen in einem Haus zu wohnen. Im Haus befinden sich als Gewerbe u.a. die Kiezkneipe Madonna Bar und das Whisky Center.“ \n\nDie Mieter*innengemeinschaft WOHLI\nDie Hausgemeinschaft des Hauses\nWiener Straße 22\, Ohlauer Straße 2\,\nMadonna Bar & Tabac & Whisky Center\,\nUnicut (Friseur) \n\nInfos: WILLI WOLLT’S ANDERS! – Wrangelstr 83\n07.07.2020 Straßenveranstaltung „Willi wollt’s anders – Vorkaufsrecht für die Wrangelstr. 83 durchsetzen!“ \n\nDas Haus in der Wrangelstr. 83 wurde verkauft an einen Immobilien-Hai\, der Modernisierungen liebt und die Mieter dafür blechen lässt.\nAlles gegen den Willen des verstorbenen Vermieters\nWir brauchen den Senat zur Co-Finanzierung des VORKAUFSRECHTs!\n\n\nDie Hausgemeinschaft\nWILLI WOLLT’S ANDERS\nWrangelstr. 83 \n\nPresseecho\n\nneues deutschland\, am 27.7.2020 von Rainer Rutz: Berlin – Vorkaufsrechts – Gegen ein Investorenkaufhaus Kreuzberg – Mieter zweier Häuser demonstrieren für die Ausübung des Vorkaufsrechts durch den Bezirk
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SUMMARY:Volle Breitseite aus dem Kiez #3 – Für den Erhalt von Kisch & Co und dem ganzen Kulturstandort Oranienstr. 25
DESCRIPTION:Die nächste »Volle Breitseite“ gibt’s schon am Mittwoch\, 29.07.2020.\nAb 18.30 Uhr\, vor der Oranienstraße 25 \nWir rufen zur Kundgebung\, weil wir die Verdrängung des Bücherladens nicht hinnehmen und den Kulturstandort mit dem Museum der Dinge und der nGbK erhalten wollen. \nPassend zum Kulturstandort gibt es auch wieder tolle Kultur auf der Straße. Diesmal mit einem so hochkarätigem Musikprogramm\, dass wir gar nicht offen darüber reden können\, weil uns sonst die Massen die Bude bzw. Straße einrennen und unser Hygienekonzept (Abstand etc.) nicht funktionieren kann! Aber glaubt uns: es wird gut!\nUnsere Gemeinschaftsaktion mit dem Mega-Buch geht natürlich auch weiter. \nDiesmal mit Soli-Siebdruck auf der Straße!\nBring mit\, was bedruckt werden soll – z.B. T-Shirts oder Schilder o.Ä.\n(Eine kleine Spende für die Siebdrucker*innen wird nicht verschmäht.) \nMehr zum Fall Kisch & Co lesen …\n 
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