Pressespiegel zum Bauprojekt „Cuvry Campus“ auf der Cuvry-Brache in Kreuzberg

Cuvry-Brache in Berlin-Kreuzberg
Hotelräume statt Freiraumträume

BERLIN taz – 17. 10. 2016 von Erik Peter | Zitat:

Kurz vor Ablauf der Genehmigung lässt der Investor Bagger anrücken. Gegen seine Pläne für den Symbolort regt sich Widerstand.

Es sind 16 Jahre vergangen, seit dem der erste Investor die Brache übernahm. 16 Jahre voller fehlgeschlagener Pläne und Pleiten, Politikversagen und Proteste durch die Nachbarschaft. 16 Jahre gescheiterter Investorenträume. Und nun passiert doch noch, was viele verhindern wollten.

Keine Freifläche, keine Wohnungen

Schlimmer hätte es dabei kaum kommen können. Als Freiraum ist die Fläche verloren, aber auch die im Wrangelkiez dringend benötigten Wohnungen entstehen nicht. Stattdessen soll das 11.000 Quadratmeter große Grundstück ausschließlich gewerblich genutzt werden. Geplant sind Büroräume und ein Hunderte Zimmer umfassendes Hotel im Hochpreissegment. Der Name des Projekts: „Neue Spreespeicher“

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Büroklötze statt Cuvrybrache
Wohnungspläne gescheitert / Ende Oktober soll die Baugrube ausgehoben werden

Neues Deutschland -14.10.2016 von Nicolas Šustr | Zitat:

»Kreuzberg und speziell der Wrangelkiez wird heftig darunter leiden und für die Stadt wird die große Chance verspielt, ein Kreuzberger Spreeufer für alle wahr werden zu lassen«, sagt Anwohner Magnus Hengge. Er engagiert sich in der Stadtteilinitiative »Bizim Kiez – Unser Kiez«, die seit geraumer Zeit gegen Verdrängung kämpft. »Wir werden uns klar als Gegner des Projekts positionieren«, sagt er. »Das Areal soll zur Lösung von Problemen im Sozialraum genutzt werden und nicht zur Schaffung von mehr Verdrängung und Touristifizierung«, so die Ansicht von Bizim Kiez. Eine Arbeitsgruppe zum Thema sei in Gründung.

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Nach jahrelangem Ringen um Cuvrybrache
Büros statt Wohnungen an der Spree

rbb 24 – 14.10.16 von Friederike Schröter | Zitat:

„Damit müssen wir jetzt wohl leben“

Nach den gescheiterten Verhandlungen im vergangenen Jahr hat die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt schließlich jene Planungsgrundlagen geändert, um eine weitere Verlängerung zu verhindern. Die 14 Jahre alte Baugenehmigung „Neue Spreespeicher“ würde nun am 6. November ausgelaufen. „Wenn Herr Süßkind bis dahin nicht angefangen hat zu bauen, dann erlischt seine alte Genehmigung.“ Dann würde ein neuer Bebauungsplan des Senats greifen, der wiederum viele Wohnungen sowie eine Kinderbetreuungseinrichtung vorsieht.

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Berlin-Kreuzberg: 
Neuer Plan für die Bebauung der Cuvry-Brache
Nach 20 Jahren Brachen-Ära soll auf dem Cuvry-Gelände ein Projekt namens „Spreespeicher“ entstehen.

Der Tagesspiegel – 13.10.2016 07:00 Uhr von Thomas Loy | Zitat:
An der Cuvrystraße wurde der Gehweg mit einem blickdichten Zaun abgesperrt, die Fläche ist komplett eingeebnet. Dem Senat gehen damit 250 Wohnungen verloren, die hier eigentlich entstehen sollten. Die Verhandlungen über das Projekt „Cuvryhöfe“ waren im Frühjahr mitten auf der Zielgeraden gescheitert.

Süßkind wollte die Auflagen des Senats – darunter die Verpflichtung 25 Prozent Sozialwohnungen zu bauen – nicht akzeptieren. Er kramte eine alte Baugenehmigung aus den nuller Jahren aus der Schublade, die jetzt realisiert werden soll. Damit geht eine 20-jährige Brachen-Ära zu Ende. Angefangen mit dem Yaam, das dort ein alternatives Jugend- und Kulturzentrum aufzog.

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Die Nachbarschaftsinitiative Bizim Kiez will dieses Bauprojekt „Neue Spreespeicher“ verhindern und erreichen, dass ein ganz neues Planungsverfahren eröffnet wird. Es kann doch nicht sein, dass ein Plan umgesetzt wird, den niemand wirklich will – nicht mal der Investor.

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