Zeughofstraße 20: Zustandsbericht vom 11.01.2016 oder wie der Eigentümer aus München den jetzigen 6 Mietparteien das Wohnen rücksichtslos erschwert

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Zeughofstraße 20
Zustandsbericht vom 11.01.2016

Die Demonstration vom 11.11.2015
und die Abschluss-Kundgebung
vor dem Haus waren ein großer Erfolg.

Als Zuschauer war auch der Hausbesitzer kurzzeitig anwesend.
Durch seine übergezogene Kapuze war er nicht sofort erkennbar.
Als er aber von Fotografen erkannt wurde entfernte er sich schnellen Schrittes.
Irgendwie wollte er vorher noch Kontakt um etwas über die Veranstalter in Erfahrung zu bringen. “Ich rede doch gerne” als sinngemäßes Zitat.

Aber seine Taten sprechen eine andere Sprache.
Er überzieht die Mieter mit Duldungs- und Räumungsprozessen.
Langjährige Mieter erkennt er nicht an und bezeichnet sie als “Nutzer”.

Ein Modernisierungs-Duldungsprozess wurde im Dezember vor dem Amtsgericht
im Sinne des Mieters zu 98 Prozent entschieden.

Es stehen noch 3 andere Duldungsprozesse an im Januar, Februar und März.
Ein Räumungsprozess wegen unerlaubter Untervermietung und ein anderer wegen Nicht-Duldung von Instandsetzung werden im Februar und März verhandelt.
Bei zwei Mietparteien wird versucht durch Nicht-Anerkennung der Mietverträge
die Wohnungen leer zu ziehen und luxus-saniert neu zu vermieten.

 Den jetzigen 6 Mietparteien wird das Wohnen rücksichtslos erschwert :

  •  Durch den Umbau im Erdgeschoss im Frühjahr wurden die Schornsteinzüge mitsamt den Reinigungsklappen im Keller für unsere Kohleöfen zerstört.
  • Deshalb waren unsere Öfen für die jetzige Heizsaison im Herbst vom Bezirksschornsteinfeger gesperrt worden.
  • Der Hausbesitzer war deshalb verpflichtet, eine andere Heizmöglichkeit herzustellen.
    Das sollte mittels Öl-Radiatoren und Baustrom erfolgen.
  • Trotz einstweiliger Verfügungen durch das Amtsgericht lieferte er nur verspätet und mit obskuren Begründungen nicht an alle Mieter.
  • Am 30. November erklärte er den Bezug von Baustrom für beendet und er ließ die Leitungen im Treppenhaus tatsächlich durchschneiden.
  • Der Bezirksschornsteinfeger hatte aber nicht die Erlaubnis zum Benutzen der Öfen gegeben und deshalb musste der Baustrom wieder angeschlossen werden.

Seit 22.Dez. kann wieder mit Kohlen geheizt werden, nachdem Reinigungsklappen in Wohnungen eingebaut wurden.

  • In der ersten Woche im Januar gab es einen Wasserrohrbruch im ausgekühlten Dachgeschoss mit Schäden in 3 Räumen in der darunterliegenden Wohnung.
  • Am gleichen Tag war ein Großeinsatz der Feuerwehr wegen Brandgeruch und Rauchentwicklung erforderlich.
  • Noch zwei Tage später wurden erhöhte Kohlendioxid-Werte gemessen.

Mieter des Hauses

 

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