Bizim Kiez Oktober-Versammlung: Mittwoch, 14.10.

Verdrängung darf nicht länger hingenommen werden!

Verdrängung geschieht oft leise und unscheinbar, denn die unter Druck stehenden Menschen haben nicht immer die Kraft zur Auflehnung. Alle Menschen wünschen sich die eigene Wohnung als einen Ort des Friedens und der Ruhe, weil die eigene Wohnung ein Schutzraum und ein sicherer Ausgangspunkt zur Gestaltung des eigenen Lebens sein muss.
Profitorientierte Investoren zerstören mit ihren Modernisierungsankündigungen und Rentabilitätserwartungen die Möglichkeit zur souveränen Lebensgestaltung von Menschen, die zur Miete wohnen. Unter Druck kann niemand langfristig planen – nicht die jungen Familien, nicht die Menschen, die sich auf ein weiteres gemeinsames Leben in ihrer (dann) „Alten-WG“ vorbereiten, nicht das familiär betriebene Kleingewerbe.
Es darf nicht sein, dass Perspektive nur noch in Eigentum möglich ist!

Kommt zur Bizim Kiez Oktober-Versammlung
und unterstützt unsere Forderungen:

Am Mittwoch, den 14. Oktober um 19:00 Uhr
auf der Wrangelstraße 77 (vor Bizim Bakkal)

bizim-kiez-bewegung

Wir fordern die Politik auf, endlich gegenzusteuern!

Alle Ebenen der Politik – vom Bezirk, über den Senat bis zur Bundespolitik – sind gefordert:

Auf Bezirksebene:

  • In Milieuschutzgebieten echtes Verbot der Aufteilung von Mietshäuser in Eigentumswohnungen durchsetzen
  • Wirksamen Schutz des alteingesessenen Kleingewerbes und für soziale Infrastruktur (z.B. Kitas) aufbauen
  • Gewerbeansiedlung (in Leerstand) nach Bedarf der Anwohnerschaft regeln

Auf Landesebene:

  • Häuserankauf durch die Bezirke zur Verhinderung von Umwandlungen praktikabel machen

Auf Bundesebene:

  • Modernisierungen nur bei Bedarf der Mieter/innen genehmigen
  • Energetische Sanierungen nur fördern und genehmigen, wenn sie tatsächlich das Klima schützen und nachweislich wirtschaftlichen Nutzen für die Mieter/innen bringen. Schluss mit der Vermengung von Modernisierungsmaßnahmen und energetischen Sanierungen!
  • Instandhaltungsmaßnahmen müssen für Hausbesitzer/innen verpflichtend (und einklagbar) gemacht werden

Mit diesen (und anderen) Forderungen wollen wir Menschen in allen Städten vor der Willkür der Immobilienwirtschaft schützen. Darum arbeiten wir auch überregional mit unserer Online-Petition daran, Schutzmaßnahmen für die Kieze und Stadtquartiere zu erreichen und Mieter/innen-rechte zu stärken.
Inzwischen sind wir fast 10.000 Menschen, die sich für soziale Nachbarschaften und gegen zerstörerische Investoren-Interessen einsetzen. Diese Bewegung wächst – verbreitet sie weiter!

Petition unterstützen

 

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