85% Mieter/innen und trotzdem keine soziale Politik

Am Mittwoch, den 15. Juli sprach Andrej Holm, Berlins bekanntester Stadtsoziologe von der Humbold Universität auf dem Bizim Kiez Podium.

Er hat die Daten und Zahlen und weiß wovon er spricht: Alle Parteien in Berlin setzen voll auf Wachstum und Privatisierung und nehmen dabei in Kauf, dass sich der Immobilienbestand, getrieben vom Immobilienmarkt, über die Verdrängung von Menschen „entwickelt“. Die Idee der „öffentlichen Verantwortung für soziale Mieten“ wird von keiner Partei unterstützt, obwohl 85% aller Berliner/innen Mieter/innen sind.

Darum müssen wir den Wandel von untern organisieren. Darum gehen wir auf die Straße, verbinden uns mit der Nachbarschaft, und wir verbinden uns mit anderen Nachbarschaften und Initiativen. Wir Mieter/innen müssen selbst eine Lobby bilden, um den Angriff der Immobilienwirtschaft abzuwehren.

Ein wichtiges Mittel im Kampf für verträgliche Mieten und eine gerechtere Stadt ist der „Berliner Mietenvolksentscheid“, den wir voll unterstützen. Sobald die zweite Runde startet sollten alle Mieter/innen der Stadt unterschreiben, um die Politik zur Umkehr zu bewegen. Immobilienspekulation ist kein gerechtes Gestaltungsmittel zur Stadtentwicklung!

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