Modernisierungsarbeiten angekündigt, die die Miete um ca. 300 Prozent erhöhen würden, alles am Rande einer Luxus-Sanierung

Mieter des Hauses – am 3.7.2015:

„In der Zeughofstraße 20 sind neben den aufwendigen Umbau-Arbeiten für das Eiszeit-Kino
auch die Mieter der Altbau-Wohnungen von brutalen Miet-Erhöhungen betroffen.
Ende Dezember 2014 wurden Modernisierungsarbeiten angekündigt, die die Miete um ca.
300 Prozent erhöhen würden, alles am Rande einer Luxus-Sanierung.
Und das im Milieuschutzgebiet.  Das Haus hat Denkmalschutz.

Inzwischen sind 3 Duldungsklagen anhängig, da keine der Mietparteien zugestimmt hat.
Ferner laufen 3 einstweilige Verfügungen gegen den Versuch, auch die letzte Gas-Leitung
zu demontieren und ungenehmigte Arbeiten am Dach vorzunehmen.
Vor dem Amtsgericht Tempelhof-Kreuzberg wurden die Verfügungen in unserem Sinne entschieden.  Wahrscheinlich wird vor dem Landgericht weitergeklagt gegen uns.

Der Hausbesitzer ist ein Rechtsanwalt aus München : Maximilian Bernau

Die Hausverwaltung ist BRH : Berlin Residential Hausverwaltung
– auch bekannt als Entmieter ( Gentrification Blog )“


„Mit einer Ausnahme haben sämtliche Mieter die Modernisierungsduldung nicht unterschrieben. Viele wohnen seit Jahrzehnten hier, die künftigen Mieten von 12 Euro warm pro Quadratmeter können sie sich nicht leisten. Vom Bezirksamt kam bislang keine Unterstützung. Fast alle Baumaßnahmen wurden genehmigt, trotz Milieu- und Denkmalschutz. Nach Auskunft von Baustadtrat Hans Panhoff (Grüne) wurde im Nachtragsverfahren auf die bereits genehmigte Tiefgarage verzichtet, und im Gewerbegebäude sollen statt Wohnungen Büros entstehen. Doch im Internet werden die Lofts nach wie vor für fast 18 Euro warm inseriert.“

 

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